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Wer über gesunde Lebensmittel nachdenkt, der wird nicht umherkommen, ihre Herkunft zu hinterfragen. Insbesondere beim Thema Fleisch ist sie von besonderer Bedeutung, so legen immer mehr Leute Wert auf eine gute Qualität und interessieren sich dafür, wie die Tiere gehalten wurden.

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Wer über gesunde Lebensmittel nachdenkt, der wird nicht umherkommen, ihre Herkunft zu hinterfragen. Insbesondere beim Thema Fleisch ist sie von besonderer Bedeutung, so legen immer mehr Leute Wert auf eine gute Qualität und interessieren sich dafür, wie die Tiere gehalten wurden. Tierwohl ist also ein Thema, das immer wichtiger wird. So ist es wenig überraschend, dass sich auch alternative Formen der Behandlung von Tieren in der Landwirtschaft etablieren. Wie zum Beispiel die sogenannte Low Stress Stockmanship bei der Rinderhaltung. Hierbei geht es kurz gesagt darum, die Herde ruhig und stressfrei zu führen, ohne Anwendung physischer Maßnahmen wie Stockhiebe. Das Ziel dabei ist, Vertrauen aufzubauen und den Tieren ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, statt ihnen Angst zu machen oder sie gar zu bedrohen.

Das Konzept stammt hierbei aus den USA. Mit der Überzeugung, dass wohlbehandelte Tiere seltener krank werden und besser mästen, suchte der Rancher und Umweltschützer Steve Cote vor 30 Jahren nach alternativen Wegen, Rinderherden zu führen und grenzte sich damit bewusst von der gängigen und machohaften Cowboy-Manier ab. Herausgekommen ist ein - mittlerweile - Standardwerk über Stockmanship und eine lange Tradition im gewaltfreien Umgang mit Tieren.

Wer mehr über dieses Thema und seine Anwendung im deutschsprachigen Raum erfahren möchte, dem empfehlen wir das Interview mit Dr. Wilhelm Schäkel auf Ökolandbau.de.


Bild: David Dolenc / unsplash.com


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