Klimawandel

  • Die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) diskutierte zusammen mit Demeter und Slow Food Deutschland auf einer gemeinsamen Tagung am 21. November 2018 in Fulda über die zukünftige Gestaltung unserer Ernährung.

    Ernaehrungstagung 5 groß

  • Alnatura ist die Neuausrichtung nach der Auslistung beim ehemals größten Handelspartner dm-Drogeriemarkt gelungen: Das hessische Bio-Unternehmen verzeichnet ein Umsatzplus von knapp sieben Prozent.

    Fotolia 107996291 Subscription XXL groß

  • Die Menge an Kunststoffmüll ist mittlerweile ein so riesiges Problem, dass unbedingt gehandelt werden muss. Doch was sind umweltfreundliche Alternativen zu dem vielseitigen Werkstoff Plastik? Und wie praxistauglich sind sie?

    bioeinweggeschirrgross 

    Die Menge an Kunststoffmüll ist mittlerweile ein so riesiges Problem, dass unbedingt gehandelt werden muss. Doch was sind umweltfreundliche Alternativen zu dem vielseitigen Werkstoff Plastik? Und wie praxistauglich sind sie?

    Hier ein kurzer Überblick über Einweggeschirr-Lösungen, die bereits heute verwendet werden:

    Trinkhalme aus Stroh oder Nudeln
    Die biologische Alternative zu Kunstoffstrohhälmen und perfekt für den Einsatz im privaten Gebrauch. Einziger Haken: Stroh und Nudeln haben einen Eigengeschmack, wodurch die Trinkhalme im professionellen Kontext ungeeignet sind. Hier werden bevorzugt unbeschichtete Papierstrohhalme verwendet.

    Palmblattgeschirr
    Das aus den Blättern der in Südostasien beheimateten Arekapalme gewonnene Material eignet sich sehr gut, um als Schälchen oder Teller verwendet zu werden. Es ist – sofern unbeschichtet – gänzlich biologisch abbaubar bzw. kompostierbar und entsteht aus den abgeworfenen Palmenblättern, also eigentlich einem Abfallprodukt. Großer Pluspunkt hierbei: es sieht hochwertig aus wie Holz, hat aber weniger Eigengeschmack.

    Brötchentüten aus Grasblattpapier
    Tatsächlich lässt sich Gras zu Papier verarbeiten. Hierbei wird das Gras zunächst getrocknet und gereinigt und anschließend zu Pellets gepresst. Die Grasfasern werden dann bei der Papierherstellung den Holzfasern beigemischt. Eine ressourcenschonende Variante der üblichen Brötchentüten.

    Polyactid Acid (PLA)
    Was wie ein Kunststoff klingt, ist ein zu 100 Prozent aus natürlichen Rohstoffen bestehendes Produkt, das komplett biologisch abbaubar ist. Einziger Haken: Der Abbauprozess beträgt meist mehrere Jahre, wodurch der Stoff für die üblichen Kompostieranlagen ungeeignet ist.

    Mehr Hintergründe zu Kunststoffalternativen sowie zum Verbot von Einwegplastik erhalten Sie unter den folgenden Links:

    Neue EU-Vorschriften zu Einwegkunststoffprodukten:
    europa.eu

    Check von „Bio“-Einweggeschirr:
    www.verbraucherzentrale.nrw

    Erklärvideo zur Graspapierherstellung:
    www.graspapiershop.de

     

    Quelle:www.oekolandbau.de

    Bild:© Daniil Kuželev / unsplash.com

     

  • Am 22. November diesen Jahres ist es wieder soweit: Der deutsche Nachhaltigkeitspreis wird verliehen.

    nachhaltigkeitspreisgross 

    Am 22. November diesen Jahres ist es wieder soweit: Der deutsche Nachhaltigkeitspreis wird verliehen. Er zeichnet Unternehmen aus, die mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, hohen ökologischen Standards in der Produktion oder einer besonderen sozialen Verantwortung neue Wege beschreiten.

    Mehr Informationen erhalten Sie unter folgendem Link:
    https://www.nachhaltigkeitspreis.de/


  • Das Ressourcenbudget für das Jahr 2018 ist aufgebraucht: Bereits nach sieben Monaten hat die Menschheit alle Ressourcen verbraucht, die die Erde in einem Jahr erneuern kann. Da das Jahr noch nicht vorbei ist, bedeutet das, dass wir von nun an „auf Pump“ leben.

    elizabeth lies 20237 unsplash Beitragsbild

  • Ein Meilenstein für mehr Nachhaltigkeit: Am 22. Februar 2019 wurde der erste Weltzustandsbericht über Biodiversität veröffentlicht.

    biodiversitaetgross 

    Ein Meilenstein für mehr Nachhaltigkeit: Am 22. Februar 2019 wurde der erste Weltzustandsbericht über Biodiversität veröffentlicht. Es ist der erste Bericht, der umfassend und umfänglich über den Zustand und die Nutzung der Biodiversität in Landwirtschaft und Ernährung weltweit aufklärt.

    Erstmalig werden somit die komplexen Zusammenhänge von biologischer Vielfalt und Landwirtschaft, Viehzucht, Waldbewirtschaftung und Fischerei auf Basis der Daten von über 1.300 Mitwirkenden aus 91 Ländern zusammengefasst.

    Insgesamt arbeiteten mehr als 175 Autoren und Gutachter fünf Jahre lang an dem ganzheitlichen Bericht samt Analyse, zu dem auch das deutsche Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft einen Beitrag leistete.

    Der Bericht sowie weitere Informationen sind unter dem folgenden Link verfügbar:
    www.fao.org


  • Die Folgen des Klimawandels und der Erderwärmung treffen insbesondere die Landwirtschaft. Während im letzten Jahr regional extreme Niederschläge zu Fäulnis von Feldfrüchten führten, sorgte in diesem Jahr eine extreme Dürre für ausgetrocknete Böden.

    Fotolia 106316338 Subscription XXL groß

  • christmas 1911637 groß

  • „Klimawende von unten“ Oder: Wie man durch direkte Demokratie die Klimapolitik in die Hand nimmt.

    klimahandbuch1
     
  • Die Sommerausgabe des IG FÜR Magazins ist da!

    IG FUER 2019 2 web 1240x1754px groß

  • Die Herbstausgabe des IG FÜR Magazins ist da!

    Magazin Vorschaubild

  • Was treibt Johann Lafer an? Wie sieht seine kulinarische Linie aus? Was ist in der Zukunft geplant?
    Diese Fragen stellen sich seit Mitte Januar die kulinarische und Medienwelt, nachdem Johann Lafer die Schließung seines Sternerestaurants Le Val d’Or ankündigte.

    Johann Lafer1 

    Was treibt Johann Lafer an? Wie sieht seine kulinarische Linie aus? Was ist in der Zukunft geplant?
    Diese Fragen stellen sich seit Mitte Januar die kulinarische und Medienwelt, nachdem Johann Lafer die Schließung seines Sternerestaurants Le Val d’Or ankündigte.

    In seiner über 40jährigen Karriere als Sterne- und TV-Koch hat Johann Lafer sich immer wieder als Visionär bewiesen. Zuletzt hat er mit seinem Team an einem neuen kulinarischen Konzept gefeilt, parallel nochmals auf der Stromburg umgebaut und ist nun mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Im ehemaligen Bistro der Burg eröffnet Lafer nun das Restaurant „Johanns“.

    Zurück zu den Wurzeln

    In „Johanns Küche“ kann der Gast die Kunst der einfachen Küche auf gewohnt hohem Lafer-Niveau genießen, auf der Basis nachhaltiger Produkte und perfekter Verarbeitung mit dem gewissen Etwas, begleitet von unprätentiösem, aber exzellentem Service für den Gast.
    Eine wechselnde Tageskarte mit Gerichten und Rezepten aus Johann Lafers über 40jährigem kulinarischen Schatz wird entsprechend dem jahreszeitlichen Angebot den Gast verwöhnen. Dabei setzen Lafer und sein Team besonders auf die Qualität und Herkunft der überwiegend regionalen und saisonalen Zutaten – ganz nach Lafers Motto „das Produkt ist der Star“! Die steirische Küche aus Lafers Heimat prägt seinen Stil ebenso wie die Reisen in alle Welt. So kommen auch Produkte aus seiner Heimat und den Zulieferern seines Vertrauens auf den Speiseplan (Speisekarte anbei).
    Dabei bewegen sich die moderaten Preise der monatlich wechselnden Speisekarte zwischen neun und 22 Euro für die Vorspeise und 18 bis 39 Euro für die Hauptspeise. Und selbstverständlich darf Lafers beliebter Klassiker nicht fehlen:
    Johanns Wiener Schnitzel vom Bio-Kalb mit Bratkartoffeln, Wildpreiselbeeren und knackigem Kopfsalat (26,50 €).

    Lafers Beweggründe:

    Um in der Sterneküche erfolgreich zu sein, muss jede Deko sitzen. Das ist zudem nicht mehr kostendeckend. „Nach über 40 erfolgreichen Jahren im Sternezirkus gönne ich mir nun mit 61 Jahren mehr Freiheiten. Das ist keine Entscheidung, die man über Nacht trifft, sondern ein langer Prozess“, so Lafer. „Ich habe die letzten Jahre immer mit großer Freude und Neugierde beobachtet, wohin die kulinarische Reise geht. Ich habe Respekt vor meinen Kolleginnen und Kollegen, die bei der Highend-Entwicklung mitmachen und täglich ihr Talent beweisen. Aber bei meinen kulinarischen Reisen habe ich auch andere Facetten vom köstlichen, aromareichen Streetfood in Asien bis zur deftigen, perfekten Alpenküche kennengelernt.“ Die Sternegastronomie sei für viele Gäste zu kompliziert und schlichtweg zu teuer. „Wir hatten Gäste bei uns, denen die Gerichte einfach zu komplex waren.“ Auf diese Stimmen hat Lafer gehört und die Stromburg den Erwartungen seiner Gäste angepasst, von denen sich viele das alte Bistro zurückwünschten. Nun ist es das neue „Johanns“ geworden.

    Zudem wurde in den letzten zwei Jahren die gesamte Stromburg inklusive Hotel grundsaniert. Es stehen 14 traumhafte, individuelle und moderne Zimmer/Suiten – jeweils nach namhaften Köchinnen oder Köchen benannt – zur Verfügung und ein wunderbares Ambiente mit Burghof, Rosensaal und Restaurant für individuelle Feiern, romantische Hochzeiten, Sommer- wie Winterfeste in traumhafter Kulisse. Und auch für Tagungen sind Lafer und sein Team auf der Stromburg gerüstet. „Wir wollen uns einem breiteren Publikum öffnen, eine entspannte Atmosphäre bieten und trotzdem exzellentes Essen servieren und damit Genießer aus der Region und der Ferne ansprechen.“ Auch sind neben dem Sommerfest weitere Publikumsevents angedacht.
    Mehr zu Arrangements, Öffnungszeiten, Tageskarte und Events hier: https://lafer.de

    Le Creuset ist Partner im „Johanns“:

    Schon seit einigen Jahren verbindet Le Creuset mit Johann Lafer ein freundschaftliches Verhältnis, das eine solide Basis für die zukünftige inspirierende Zusammenarbeit sein wird.
    Le Creuset begeistert Profi- und Hobbyköche auf der ganzen Welt seit über 90 Jahren. Vom Original-Kochgeschirr aus emailliertem Gusseisen bis hin zu Steinzeug, Edelstahl, Weinaccessiores & Co. bietet die französische Premiummarke alles, was man sich in der Küche und auf dem Tisch nur wünschen kann.


    Quelle: Presseinfo Johanns Küche, 21. März 2019

    Weitere Informationen:
    Johanns Küche: https://lafer.de/restaurant/
    Speisekarte: Speisekarte-Johanns.pdf
     
    Fotos: Roger Richter

  • Wer sich über nachhaltige Entwicklung informieren oder zu diesem Thema gar lehren möchte, dem sei die neue UNESCO Lehrmaterial-Datenbank empfohlen.

    unescogross 

    Wer sich über nachhaltige Entwicklung informieren oder zu diesem Thema gar lehren möchte, dem sei die neue UNESCO Lehrmaterial-Datenbank empfohlen. Die von der internationalen Sonderorganisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation ins Leben gerufene Datenbank enthält Material zu den „Glorreichen 17“, also den 17 globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung. Das Informationsangebot richtet sich an Schulen und ist auf dem deutschen Portal für nachhaltige Bildung abrufbar.
    www.bundesregierung.de

    Bild:
    © Hope House Press - Leather Diary Studio / unsplash.com


  • Dass ökologischer Landbau gut für die Umwelt ist, hätte man ahnen können. Dass sich dies auch wissenschaftlich belegen lässt, zeigt eine neue Studie:

    oekolandbau2 

    Dass ökologischer Landbau gut für die Umwelt ist, hätte man ahnen können. Dass sich dies auch wissenschaftlich belegen lässt, zeigt eine neue Studie: Anfang des Jahres stellte hierzu der Gießener Professor für Ökologischen Anbau mit dem Schwerpunkt nachhaltige Bodennutzung, Andreas Gattinger, seine Langzeit-Studie vor, aus der klar hervorgeht, dass „der ökologische Landbau einen Beitrag zur Minderung des Klimawandels leistet“. So wurde unter anderem nachgewiesen, dass ökologisch bewirtschaftete Flächen pro Hektar rund 40 Prozent niedrigere Lachgas-Emissionen aufweisen als konventionell bewirtschaftete Flächen. Dies belege, dass „eine gezielte Bewirtschaftung mit vielfältiger Fruchtfolge und Wirtschaftsdünger zur Aufrechterhaltung wichtiger Bodenfunktionen zur Emissionsminderung im Pflanzenbau führt“, so Studienleiter Gattinger.

    Zum ausführlichen Hintergrund der Studie sowie den Ergebnissen gelangen Sie über den nachfolgend aufgeführten Link:
    www.uni-giessen.de


  • Extremwetterlagen, Dürren, Stürme: Es lässt sich nicht mehr leugnen, dass der Klimawandel in Deutschland angekommen ist.

    energiewende1
     


Copyright © 2019 - Interessengemeinschaft FÜR gesunde Lebensmittel e.V.