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Testbiotech berichtet: Vergangene Woche fand im Bayerischen Landtag eine Anhörung des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz zum Thema Neue Molekularbiologische Techniken (NMT) statt.

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Zur Anhörung waren vorwiegend ExpertInnen geladen, die die möglichen Vorteile der neuen Gentechnik betonten. Auf die Risiken verwiesen dagegen Dr. Martha Mertens vom Bund Naturschutz und IG FÜR-Beiratsmitglied Dr. Christoph Then von Testbiotech

Auch bei der Anhörung argumentierten die BefürworterInnen der Neuen Gentechnik, dass man bei Veränderungen im Erbgut nicht unterscheiden könne, ob eine Mutation auf natürliche Weise, durch konventionelle Züchtung oder aber durch den Einsatz der Gen-Schere CRISPR-Cas entstanden ist.

Dabei zeigen aktuelle Forschungsergebnisse die Unterschiede zwischen Neuer Gentechnik und konventioneller Züchtung immer deutlicher: Im Laufe der Evolution haben sich Mechanismen entwickelt, die bestimmte Regionen im Erbgut vor zu häufigen Mutationen schützen können. Diese Mechanismen sind sozusagen ‚flexible Leitplanken‘ der Evolution, die auch in der konventionellenZüchtung wirksam sind. Diese schützen unter anderem Genregionen, die für das Überleben einer Art besonders wichtig sind. Die Neue Gentechnik ist dazu gemacht, diese Schutzmechanismen zu umgehen. Insbesondere die Gen-Schere CRISPR/Cas macht so erstmals das gesamte Erbgut für technische Eingriffe und Veränderungen verfügbar. Auch Erbanlagen, die bisher durch Züchtung kaum beeinflussbar waren, können jetzt verändert werden.

Testbiotech hat einen Bericht zu Fragen und Antworten rund um dieses Thema veröffentlicht, der zeigt, warum die Neue Gentechnik strikt reguliert werden muss.

Vor diesem Hintergrund bittet Testbiotech noch einmal um Unterstützung bei der aktuellen Mitmachaktion. Um noch mehr Menschen zu erreichen, hat Testbiotech auch in einem Teil der November-Ausgabe der Zeitschrift Schrot & Korn, die jetzt in vielen Bioläden ausliegt, ihre Postkartenaktion einheften lassen.

Mit der Aktion und dem neuen Bericht will Testbiotech zu einer aufgeklärten Debatte beitragen – und dazu, dass die Risiken der neuen Gentechnik nicht einfach ‚unter den Teppich gekehrt‘ werden. Bitte helfen Sie mit! 

Weitere Informationen unter: www.testbiotech.org/gentechnik-grenzen

Foto: testbiotech.org

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