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Gestern erschien ein neuer Bericht von IG FÜR-Beiratsmitglied Dr. Christoph Then von Testbiotech, der die Risikoprüfung gentechnisch veränderter Pflanzen unter die Lupe nimmt. Der neue Bericht wirft einen Blick auf die ‚dunkle Seite des Mondes‘ – auf jene Details, die von der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA systematisch ausgeblendet werden.  Der neue Bericht zeigt im Detail, dass die von der Industrie eingereichten Daten unzureichend sind, um die Sicherheit der Pflanzen zu zeigen und dass die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA seit Jahren nichts unternommen hat, um die Probleme abzustellen. Im Gegenteil, die Behörde beharrt auf faktisch falschen Annahmen und versucht aktiv, von den blinden Flecken der Risikoprüfung abzulenken (Zur Pressemitteilung).  

NL epigenetik

CRISPR: Die Büchse der Pandora
Die neue Genschere CRISPR/Cas revolutioniert seit einigen Jahren die Genforschung. 2020 wurden die ErfinderInnen mit dem Nobelpreis geehrt. Aber nicht nur in der Forschung sorgt das neue ‚Wunderwerkzeug‘ für neue Dynamik: Auch die Anwendungsmöglichkeiten scheinen nahezu unbegrenzt – und der Wettbewerb um (marktfähige) Innovationen ist längst voll entbrannt. Bei aller Euphorie dürfen aber die mit der Neuen Gentechnik verbundenen Risiken nicht aus dem Blick geraten. Es bedarf klarer Grenzen – die Verantwortung dafür liegt bei der Gesellschaft. Mehr dazu in einem Beitrag von Testbiotech-Geschäftsführer und IG FÜR Beiratsmitglied Dr. Christoph Then in der aktuellen Ausgabe der Ökologie und Landbau. Dass dies so aber nicht stimmt, ist durch zahlreiche Studien belegt: Sowohl ungewollte Veränderungen der Zielsequenz der DNA (On-Target-Effekte) als auch Veränderungen abseits der Zielsequenz (Off-Target-Effekte) wurden zahlreich beobachtet. Und die möglichen Resultate, d.h. die Gesamtheit und Muster dieser Veränderungen, sind nicht immer mit den Ergebnissen konventioneller Züchtung zu vergleichen.

Neue Gentechnik, um dem Klimawandel zu trotzen? 
Mit den neuen Gentechnikverfahren, so argumentieren viele BefürworterInnen, könnten Pflanzen in kurzer Zeit so verändert werden, dass sie resistenter gegenüber Hitze, Trockenheit, Salze im Boden und Krankheitserreger sind. Fakt ist aber: Solche Eigenschaften werden durch eine Vielzahl an Vorgängen in den Pflanzen und ihren Zellen reguliert und sind mitunter noch gar nicht vollständig verstanden.

In einem Beitrag im neuen kritischen Agrarbericht gibt Dr. Katharina Kawall von der Fachstelle Gentechnik und Umwelt einen Überblick, wie Pflanzen auf den Klimawandel reagieren und wie komplex die Zusammenhänge sind. Zudem wird aufgezeigt, woran Wissenschaftler mit den neuen Gentechnikverfahren in den letzten Jahren geforscht haben, um stresstolerante Pflanzen herzustellen.  

 

Foto und Tex: Testbiotech

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Hintergrundinformationen

Verantwortungsbewusste Verbraucherinnen und Verbraucher brauchen Hintergrundinformationen. Nachfolgend haben wir Ihnen eine Auswahl zum Thema „Lebensmittel sind Mittel zum Leben“ zusammengestellt.


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