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Vegetarische und vegane Ersatzprodukte erleben seit einigen Jahren, jedoch verstärkt seit dem Jahr 2020, einen Aufwärtstrend. Vor allem im Fleischbereich wird „veggie“ immer gefragter.

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Eine Reduktion des Fleischkonsums streben aktuell etwa 60 Prozent der Menschen in Deutschland an (Quelle: Lebensmittel Praxis, 08.07.2020). Fleischalternativen in Form von Würstchen, Hackfleisch, Schnitzel oder Burger Patties erobern unaufhörlich die Kühlregale.Die Herstellerunternehmen von Veggie-Ersatzprodukten merken deutliche Absatzsteigerungen. So ist beispielsweise die Nachfrage nach „Bruzzzler Veggie“, der von IG FÜR-Mitglied Peter Westjohann geleiteten Firma Wiesenhof mit über 30 Prozent Absatzzuwachs im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen. Eine ähnliche Entwicklung weist der „Beyond“-Burger desselben Herstellers auf (Quelle: Lebensmittel Praxis, 08.07.2020).

Derzeitiger Marktführer im Bereich Fleischalternativen ist das Unternehmen Rügenwalder Mühle mit einem Marktanteil von 44,8 Prozent. Der Lebensmittelhersteller konnte seinen Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 14,7 Prozent auf 242 Millionen Euro steigern (Quelle: Lebensmittel Praxis, 08.07.2020). Insbesondere das Convenience-Segment ist aktuell stark gefragt, weswegen der Absatz der entsprechenden Veggie-Produkte der Rügenwalder Mühle im ersten Halbjahr 2020 über 300 Prozent stieg (Quelle: Lebensmittel Praxis, 27.08.2020). Das Unternehmen hat es sich daher zum Ziel gesetzt, noch in diesem Jahr die Produktionskapazitäten zu erweitern. Ein Interview mit Michael Hähnel, Vorsitzender und Geschäftsleitung der Rügenwalder Mühle, finden Sie außerdem im IG FÜR Magazin Ausgabe 3/2020.

Doch nicht nur Fleischersatzprodukte, sondern auch pflanzliche Milch- und Käse-Alternativen sind auf dem Vormarsch. So sind bereits Alternativen zu Milch, Joghurt- und Joghurtdrinks, Quark und Frischkäse in vielen Märkten erhältlich. Anstelle von Kuhmilch werden diese Produkte auf Basis von Soja, Hafer, Reis, Nüssen (vor allem Mandel, Chashew, Haselnuss), Kokosnuss, Hanf, Dinkel, Lupinen oder Erbsen hergestellt. Bei veganen Käseprodukten wie Scheibenkäse, Reibekäse, Schafskäse, Schmelzkäse oder Mozzarella werden meist Kokosöl oder Mandeln verwendet.

Vor allem die Bereiche Fertiggerichte, Tiefkühlkost und Trockensortiment werden immer häufiger von den KäuferInnen hinsichtlich veganer Alternativen angefragt. Dabei ist vor allem der Wunsch nach mehr Vielfalt groß. Dennoch rücken Bio- und Regionalprodukte immer mehr in den Fokus. Ebenso zeichnet sich bei veganen Artikeln der Trend nach einem kurzen Zutatenverzeichnis ab, da die VerbraucherInnen zu stark verarbeitet Produkte und zu viele Zusatzstoffe vermeiden möchten (Quelle: Lebensmittel Praxis, 23.10.2020).

Bild: Szabo Viktor / unsplash.com

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