Foodwatch fordert statt einer freiwilligen Selbstverpflichtung der Industrie verbindliche gesetzliche Vorgaben, um ungesunder Ernährung vorzubeugen. Dabei stehen vor allem Lebensmittel für Kinder im Vordergrund.

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In Deutschland haben 15 Prozent der Kinder und etwa 60 Prozent der Erwachsenen ein zu hohes Körpergewicht. Dadurch besteht ein höheres Risiko für die Entstehung von Krankheiten wie Diabetes Typ 2 oder chronische Herzerkrankungen. Diese Situation führt neben dem individuellen Leid auch zu höheren gesamtgesellschaftlichen Kosten. In Deutschland liegen die Folgekosten von Adipositas bei rund 63 Milliarden Euro im Jahr.

Diese Entwicklung ist auf das stark veränderte Lebensmittelangebot zurückzuführen. Denn heutzutage sind Lebensmittel im Übermaß verfügbar und auch jederzeit zugänglich. Meistens handelt es sich dabei um stark verarbeitete Produkte, denen reichlich Zucker zugesetzt ist. Vor allem Lebensmittel für Kinder enthalten zu viel Fett und Zucker. Dieses Problem wird durch die Marketingaktivitäten der Hersteller noch verstärkt. Dies macht gesetzliche Vorgaben notwendig, um hochkalorische Produkte wie Lebensmittel mit zu viel Zucker, Fett und Salz deutlicher zu kennzeichnen und Menschen in ihrem Ernährungsbewusstsein zu sensibilisieren.

Geforderte Maßnahmen:

1. Um Obst und Gemüse günstiger und damit attraktiver zu machen, muss die Bundesregierung die Mehrwertsteuer für Obst und Gemüse abschaffen.

2. Eine verbindliche, farbige Nährwertkennzeichnung auf Verpackungen in Form einer Ampel soll dem Verbraucher dabei helfen, stark zucker-, fett- oder salzhaltige Lebensmittel zu identifizieren und sie zu vermeiden.

3. Vor allem Lebensmittel, die für Kinder bestimmt sind, enthalten zu viel Fett, Zucker oder Salz. Dahingehend sollte Kindermarketing für ungesunde Lebensmittel beschränkt werden.

4. Für stark zuckerhaltige Getränke muss die Bundesregierung eine mengenorientiere Sonderabgabe einführen mit dem Zweck, dass die Hersteller den Zuckergehalt reduzieren.

5. Mindeststandards für Kita- und Schulessen festlegen.

Quelle: foodwatch.org

Termine und Veranstaltungen

Ob Symposium, Fachtagungen, Vorträge oder Vorstandstreffen, hier informieren wir Sie über kommende Veranstaltungen der
IG FÜR in den Arbeitsgruppen Kempten und Fulda.

Arbeitsgruppe Fulda

Jeden ersten Montag des Monats organisiert die IG FÜR interessante Vorträge in Fulda rund um die Themen Gesundheit und nachhaltiges Leben.

Veranstaltungsort: tegut… Zentrale, Gerloser Weg 72, 36039 Fulda, Raum: Wasserkuppe (im 3. Obergeschoss)

Eintritt frei, Spenden sind willkommen!

Zu den Terminen

Arbeitsgruppe Kempten

Jeden letzten Mittwoch des Monats organisiert die IG FÜR interessante Vorträge in Kempten rund um die Themen Gesundheit und nachhaltiges Leben.

Veranstaltungsort: 's Lorenz, Prälat-Götz-Straße 2, 87439 Kempten, Telefon: 0831 28584

Eintritt frei, Spenden sind willkommen!

Zu den Terminen

IG FÜR Unterwegs

Immer mittendrin, immer im Austausch. Die IG FÜR sucht den Kontakt mit der Öffentlichkeit, um so ein gesellschaftliches Bewusstsein von der Bedeutung gesunder Lebensmittel für die Gesundheit der Menschen zu fördern.

Weitere IG FÜR Unterwegs Beiträge

IG FÜR MAGAZIN

Die IG FÜR gibt in regelmäßigen Abständen das IG FÜR Magazin (ehem. IG FÜR Zeitung) heraus, um ihre Mitglieder rund um das Thema „Lebensmittel sind Mittel zum Leben“ und über die Aktivitäten der IG FÜR zu informieren. Die aktuellen Ausgaben finden Sie hier zum Download. Viel Spass beim Schmökern!

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IG FÜR MAGAZIN 3/2018

  • Bericht & Fotos von Symposium und Mitgliederversammlung in Berlin
  • Verleihung des Goldenen Ehrenbriefs an Jürgen Mäder
    (Geschäftsführer EDEKA Südwest)
  • Tierwohl - Labels sind nur Teil der Lösung
  • Neues Vorstandsmitglied
    Michaela Meyer (EDEKA Südwest)
  • Vorstellung des IG FÜR Mitgliedsunternehmens SunflowerFamily

Ausgaben 2018: Nr. 3Nr. 2 / Nr. 1
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