Das Ressourcenbudget für das Jahr 2018 ist aufgebraucht: Bereits nach sieben Monaten hat die Menschheit alle Ressourcen verbraucht, die die Erde in einem Jahr erneuern kann. Da das Jahr noch nicht vorbei ist, bedeutet das, dass wir von nun an „auf Pump“ leben.

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Mit jedem Tag entsteht ein größeres Defizit, indem wir die vorhandenen Ressourcenbestände abbauen. Dadurch sammelt sich Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre immer mehr an. Bereits ab dem 1. August 2018 hat die Menschheit alle natürlichen Ressourcen für das Jahr 2018 verbraucht. Das bedeutet, wir überschreiten (engl. overshoot) den uns gegebenen Rahmen und greifen auf die Reserven der Erde zurück. Es ist klar, dass diese Rechnung nicht ewig aufgehen wird.

Zwar handelt es sich beim Earth Overshoot Day, welcher auch „Erdüberlastungstag“ genannt wird, um einen rein symbolischen Tag, da wir immer noch genügend Ressourcen zur Verfügung haben. Allerdings ist die Natur ab diesem Zeitpunkt nicht mehr in der Lage, all das, was wir verbrauchen, zu reproduzieren. Zu diesem Zeitpunkt wären 1,7 Erden nötig, um unseren Ressourcenverbrauch zu decken.

Für die Berechnung dieses Tages wird die Biokapazität unseres Planeten, also die Fähigkeit der Natur, Rohstoffe herzustellen, mit dem ökologischen Fußabdruck der Menschheit verrechnet.

Bereits seit den frühen 1970er-Jahren ist unser jährlicher Verbrauch an natürlichen Ressourcen größer als die Regeration der Natur. Dabei verbraucht jeder Mensch durchschnittlich 3,3 globale Hektar pro Jahr, obwohl die Biokapazität der Erde pro Person nur 1,7 globale Hektar im Jahr – also gut die Hälfte – beträgt.

Der Earth-Overshoot-Day verschiebt sich jedes Jahr nach vorne. Vor 30 Jahren lag er noch im Dezember. Begründet liegt der hohe Ressourcenverbrauch im hohen Konsumniveau der Industrie- und Schwellenländer sowie in dem schnellen Bevölkerungswachstum. Vor allem in Deutschland ist der Ressourcenverbrauch viel zu hoch. Der deutsche Erdüberlastungstag 2018 war bereits am 2. Mai. Mehr als drei Erden wären nötig, wenn die gesamte Weltbevölkerung auf dem hohen Konsumniveau von Deutschland leben würde. Die negativen Folgen sind schon lange spürbar. Neben dem Klimawandel zählen dazu auch das Artensterben und der Rückgang der Waldflächen.

Quelle: wwf.de

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Veranstaltungsort: tegut… Zentrale,
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