Viele kennen die Biene nur als Honiglieferant. Doch die Biene ist viel mehr als das. Sie spielt als Bestäuber eine lebenswichtige Rolle für unsere Ernährungssituation.

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Durch das Bienensterben geht der Bestand an Bienen immer weiter zurück. In vielen Teilen Chinas gibt es keine Bienen mehr, wodurch es notwendig ist, die Blüten der Obstbäume per Hand zu bestäuben. Dies ist nicht nur mühsam, sondern erfordert auch hohe Kosten und viel Energie und stellt keine langfristige Lösung dar.

Die Ursache für das Sterben von Bienen ist ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Auch der Mensch trägt mit seiner Lebensweise einen erheblichen Anteil dazu bei. So finden Bienen z. B. in dicht bebauten Städten oder Monokulturen kaum Nahrungsquellen. Auch die Zusammensetzung der Pollen ist ausschlaggebend, da nur durch unterschiedliche Pollen aus Mischkulturen das Immunsystem des Nachwuchses gestärkt werden kann. Das ist besonders für die Honigbiene wichtig, da diese sehr häufig von Parasiten, wie der Varroa-Milbe, befallen wird oder giftigen Pestiziden ausgesetzt ist. Beide Fälle enden für die Biene tödlich.

Die Biene übernimmt 80 % der Bestäubungsleistung, was sie neben Rind und Schwein zum wichtigsten Nutztier für uns Menschen macht. Dabei ist nicht nur die Menge, sondern auch die Variation an bestäubten Blüten wichtig, denn Bienen sind auf bestimmte Pflanzenarten spezialisiert. Nimmt die Bienenpopulation ab, ist auch die Vielfalt unserer Nahrungsmittel gefährdet und wird langfristig zurück gehen. Dadurch werden Bienen für uns und unsere Ernährung unentbehrlich.

Doch wie können wir dem Bienensterben entgegenwirken? In Großstädten kann man durch blütenreiche Pflanzen oder Küchenkräuter Bienen anlocken und ihnen eine Nahrungsquelle bieten. Wer die Möglichkeit hat und einen Garten besitzt, kann auch eine Nisthilfe für Wildbienen aufstellen. Zudem sollte auf die Anwendung von Pestiziden im eigenen Garten verzichtet oder beim Kauf der Lebensmittel darauf geachtet werden, dass diese ohne Pestizideinsatz angebaut wurden. So kann jeder einzelne etwas dazu beitragen und sich bei den Bienen für die harte Arbeit revanchieren.

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Termine und Veranstaltungen

Ob Symposium, Fachtagungen, Vorträge oder Vorstandstreffen, hier informieren wir Sie über kommende Veranstaltungen der
IG FÜR in den Arbeitsgruppen Kempten und Fulda.

Arbeitsgruppe Fulda

Jeden ersten Montag im Monat organisiert die IG FÜR interessante Vorträge in Fulda rund um die Themen Gesundheit und nachhaltiges Leben.

Veranstaltungsort: tegut… Zentrale, Gerloser Weg 72, 36039 Fulda, Raum: Wasserkuppe (im 3. Obergeschoss)

Eintritt frei, Spenden sind willkommen!

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Arbeitsgruppe Kempten

Jeden letzten Mittwoch des Monats organisiert die IG FÜR interessante Vorträge in Kempten rund um die Themen Gesundheit und nachhaltiges Leben.

Veranstaltungsort: 's Lorenz, Prälat-Götz-Straße, 287439 Kempten, Telefon: 0831 28584

Eintritt frei, Spenden sind willkommen!

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Weitere IG FÜR Unterwegs Beiträge

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Die IG FÜR gibt in regelmäßigen Abständen das IG FÜR Magazin (ehem. IG FÜR Zeitung) heraus, um ihre Mitglieder rund um das Thema „Lebensmittel sind Mittel zum Leben“ und über die Aktivitäten der IG FÜR zu informieren. Die aktuellen Ausgaben finden Sie hier zum Download. Viel Spass beim Schmökern!

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IG FÜR MAGAZIN 2/2018

  • Update Symposium und Mitgliederversammlung 2018 in Berlin
  • Anthroposophische Ernährung Teil 2
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  • Zustand des Deutschen Grund- und Trinkwassers Teil 2

Ausgaben 2018: Nr. 2 / Nr. 1
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