Das Bundeskabinett hat im September ein Agrarpaket beschlossen. Bestandteil soll unter anderem ein Tierwohl-Label sein, das allerdings auf Freiwilligkeit basiert. Zu wenig, findet die SPD und fordert ein verpflichtendes Label.
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Das Bundeskabinett hat im September ein Agrarpaket beschlossen. Bestandteil soll unter anderem ein Tierwohl-Label sein, das allerdings auf Freiwilligkeit basiert. Zu wenig, findet die SPD und fordert ein verpflichtendes Label. Ob nun das neue Tierwohl-Kennzeichen von Agrarministerin Julia Klöckner nur beschönigende Wirkung aufgrund der Freiwilligkeit hat, oder ob es den Tieren tatsächlich zugutekommt, darüber gehen die Meinungen auseinander. Fakt ist jedoch: Die Debatte ist in Bewegung und das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Eine durchaus positive Entwicklung, wie wir finden, da sie mitunter auch dazu beiträgt, dass sich mehr Menschen mit ihrer Ernährung auseinandersetzen und vielleicht der Eine oder Andere etwas mehr auf seine Gewohnheiten, sein Konsumverhalten, seine Präferenzen achtet. Eine Entwicklung, die sowohl der Lebensmittelqualität, wie auch dem Tierwohl zugute kommt, denn: je kritischer die Verbraucher sind, desto stärker ist der Markt in Zugzwang, gute, einwandfreie und nachhaltige Produkte anzubieten, sodass schlussendlich alle davon profitieren: durch gesunde Ernährung, faire Löhne und eine lebenswerte Umwelt. Man ist als Verbraucher nicht machtlos, im Gegenteil: Jeder Einkauf ist gleichzeitig ein Stimmzettel für oder gegen eine bessere Welt! Es ist wichtig, diese Botschaft zu teilen, im Freundeskreis, bei Verwandten, auf der Arbeit. Tatsächlich kann man etwas ändern und die aktuellen Entwicklungen auf dem Biomarkt belegen: Es ändert sich auch etwas. Wichtig ist nur, sich stets bewusst zu machen, wie viel man als Einzelne und Einzelner bewegen kann, bei jedem Einkauf.

Mehr zum Agrarpaket und zur Debatte:
https://lebensmittelpraxis.de/

Bild: Julia Solonina / unsplash.com

Termine und Veranstaltungen

Ob Symposium, Fachtagungen, Vorträge oder Vorstandstreffen, hier informieren wir Sie über kommende Veranstaltungen der
IG FÜR in den Arbeitsgruppen Fulda und Kempten.

Arbeitsgruppe Fulda

Jeden ersten Montag des Monats organisiert die IG FÜR interessante Vorträge in Fulda rund um die Themen Gesundheit und nachhaltiges Leben.

Veranstaltungsort: tegut… Zentrale,
Betriebskantine (EG), Gerloser Weg 72, 36039 Fulda

Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen!

Zu den Terminen

Arbeitsgruppe Kempten

Jeden letzten Mittwoch des Monats organisiert die IG FÜR interessante Vorträge in Kempten rund um die Themen Gesundheit und nachhaltiges Leben.

Veranstaltungsort: 's Lorenz, Prälat-Götz-Straße 2, 87439 Kempten; Telefon: 0831 28584

Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen!

Zu den Terminen

IG FÜR Unterwegs

Immer mittendrin, immer im Austausch. Die IG FÜR sucht den Kontakt mit der Öffentlichkeit, um so ein gesellschaftliches Bewusstsein von der Bedeutung gesunder Lebensmittel für die Gesundheit der Menschen zu fördern.

Weitere IG FÜR Unterwegs Beiträge

IG FÜR MAGAZIN

Die IG FÜR gibt in regelmäßigen Abständen das IG FÜR Magazin (ehem. IG FÜR Zeitung) heraus, um ihre Mitglieder rund um das Thema „Lebensmittel sind Mittel zum Leben“ und über die Aktivitäten der IG FÜR zu informieren. Die aktuellen Ausgaben finden Sie hier zum Download. Viel Spass beim Schmökern!

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IG FÜR MAGAZIN 2/2019

  • Symposium "Klima-Wende jetzt! Mit dem Einkaufszettel die Welt retten?"
    am 12. September in Berlin - Referentenvorstellung
  • "Kleine Gase - Große Wirkung: Der Klimawandel"
  • Nanomaterialien - kein Zwerg kommt durch die Hintertür
  • Das Lebensmittel Wasser
  • Algen - das Superfood aus dem Meer

Ausgaben 2019: Nr. 1 / Nr. 2
Ausgaben 2018: Nr. 3Nr. 2 / Nr. 1
Ausgaben 2017: Nr. 3 / Nr. 2 / Nr. 1
Ausgaben 2016: Nr. 4 / Nr. 3 / Nr. 2 / Nr. 1
Ausgaben 2015: Nr. 3 / Nr. 2 / Nr. 1
Ausgaben 2014: Nr. 3 / Nr. 2 / Nr. 1
Ausgaben 2013: Nr. 3 / Nr. 2 / Nr. 1


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