Filmtipp: Code of Survival

CoS Plakat A4 kleinBald im Kino: "Code of Survival – zwischen Ohnmacht und Liebe. Die Geschichte vom Ende der Gentechnik"

Ab dem 1. Juni 2017 läuft der neue, preisgekrönte Dokumentarfilm von Regisseur und IG FÜR Mitglied Bertram Verhaag „Code of Survival“ in den deutschen Kinos. Der Film ist ein Plädoyer für die Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft ohne Gentech-Anbau und für die heilende Kraft der ökologischen Landwirtschaft.

Vergiftete Böden, resistente Superunkräuter und verseuchtes Getreide sind das Resultat des zerstörerischen gentechnischen Anbaus, bei dem weltweit Millionen Tonnen von Glyphosat zum Einsatz kommen. Doch das muss nicht sein: In seinem neuen Dokumentarfilm stellt Bertram Verhaag dem giftgestützen Anbau drei nachhaltige Projekten in Indien, Ägypten und Deutschland gegenüber, die Mut machen. So rettete die indische Teeplantage Ambootia in Darjeeling durch ihre ökologische Anbauweise beispielsweise eine ganze Region und verhinderte das Abrutschen der durch den Kunstdüngereinsatz erkrankten Teegärten. Die biologische Farm Sekem des alternativen Nobelpreisträgers Ibrahim Abouleish (IG FÜR Ehrenmitglied) in Ägypten, beweist eindrücklich, dass selbst Wüste mit nachhaltigen Methoden in fruchtbaren Boden verwandelt werden kann. Und der Bio-Pionier Franz Aunkofer erwirtschaftet mit seinem bayerischen Bio-Hof inzwischen denselben Ertrag wie im konventionellen Anbau – ganz ohne einen Tropfen Gift.

„Als Filmemacher geht es mir nicht nur darum, Missstände aufzudecken. Ich finde, das Gute muss man in die Welt bringen und fördern, in der Hoffnung, dass es sich verbreitet und fortpflanzt. Meine Filme sollen Mut machen, Dinge zu verändern und nicht die Arme hängen zu lassen und zu meinen, dass man eh nichts machen kann.“– Bertram Verhaag

CoS Plakat 150„Code of Survival“ arbeitet mit berührenden und spannungsvollen Bildern von Bauern, die dem Boden mit Ehrfurcht begegnen und ihn als Basis des Überlebens der gesamten Menschheit begreifen. Die vorgestellten Projekte ernähren die Menschen schon seit Jahrzehnten ausreichend und gut ohne Gentechnik und Gifte, schreiben schwarze Zahlen, erwirtschaften Gewinne und bemühen sich zusätzlich darum den Boden zu erhalten, statt ihn zu zerstören. Denn nur in einem nachhaltigen Umgang mit der Natur und unseren Ressourcen steckt der „Code of Survival“.


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