IG FÜR Mitglied Moritz Teriete

Teriete Foto 467 311Kurzvita des Mitglieds
Moritz Teriete wurde 1980 in Münster geboren. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Westdeutschen Landesbank in Münster studierte er Sprachen-, Wirtschafts- und Kulturraumstudien in Passau mit mehrjährigen Auslandsaufenthalten in Indonesien. Nach einiger Zeit als Berater in der Entwicklungszusammenarbeit für die GIZ in Indonesien und Mosambik war er seit 2010 drei Jahre lang im elterlichen Unternehmen, der Destillerie Dwersteg tätig, wo er sich der traditionell handwerklichen Herstellung und Vermarktung ökologisch und sozial nachhaltiger Spirituosen und Liqueuren widmete. 2013 zog es ihn aus privaten Gründen in die Schweiz, wo er seitdem die Sustainable Food Systems GmbH als Geschäftsführer leitet. Die SFS wurde 2013 als Spin-Off des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) in Frick gegründet, um Nachhaltigkeitsanalysen und Bewertungen von landwirtschaftlichen Betrieben und Lebensmittelunternehmen durchzuführen.

Ich unterstütze die IG FÜR, weil...
... die Prinzipien und Leitsätze der IG FÜR sehr gut zu denen der Sustainable Food Systems GmbH passen und wir jede Initiative begrüßen, die sich für gesunde und nachhaltige Lebensmittel einsetzt.

Wie definieren Sie den Begriff "gesunde Lebensmittel"?
„Gesunde Lebensmittel“ sollten nicht nur über Nährwert oder einwandfreie Hygiene definiert werden. Gesunde Lebensmittel sind für mich Lebensmittel, in deren gesamten Wertschöpfungskette auf allen Ebenen dem Leben Wertschätzung entgegengebracht wird. Kulinarischer Genuss und Nachhaltigkeit gehören für mich untrennbar zusammen. Dies spiegelt sich auch in unserem Geschäftsalltag bei der Sustainable Food Systems wieder, wenn wir die Nachhaltigkeitsleistungen von Lebensmittelunternehmen analysieren und bewerten.

Welche Rolle spielen Verbraucher und Handel in Bezug auf „gesunde Lebensmittel“?
Jeder Akteur in den globalen Wertschöpfungsketten trägt innerhalb seiner/ihrer Möglichkeiten Verantwortung für „gesunde Lebensmittel“. Der Handel, indem er einerseits die Herstellung gesunder, nachhaltiger Lebensmittel in der Zulieferkette fördert und andererseits die Kunden diesbezüglich sensibilisiert und aufklärt. Die Verbraucher, indem sie den eigenen Konsum immer wieder auf  die Probe stellen. Sind wir bereit für Produkte den wahren Preis zu zahlen, der auch Schäden an der Natur und soziale Benachteiligung anderer Menschen in der Zulieferkette berücksichtigt?

Was wünschen/erhoffen Sie sich von der IG FÜR?
Ich erhoffe mir von der IG FÜR, dass sie weiter so unermüdlich für „gesunde Lebensmittel“ im obigen Sinne kämpft und einen Beitrag dazu leistet, unsere Lebensmittelsysteme jeden Tag ein wenig mehr „gesunden“ zu lassen.


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