Statement von Dr. Jurek Vengels

Nanomaterialien werden in immer mehr Alltagsprodukten eingesetzt, obwohl die Risiken bisher unzureichend abgeprüft sind. Auch in der Nahrungsmittelindustrie hält die Nanotechnologie Einzug: Schon heute enthalten viele Verpackungen Nanomaterialien, in Zukunft dürften auch in Lebensmitteln selbst vermehrt "Nanos" zum Einsatz kommen. Der BUND setzt sich gemeinsam mit der IG FÜR für sichere und möglichst unverfälschte Lebensmittel ein. Dabei konnten wir einen wichtigen Erfolg erzielen: Ab 2014 muss Nano-Food europaweit gekennzeichnet werden.

Mehr Lebensmittelsicherheit: EU-Parlament will Nanotechnologie und Klonen stärker regulieren

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat am 22. November abgestimmt, dass Lebensmittel, die mithilfe von Nanotechnologie hergestellt werden oder von geklonten Tieren stammen, stärker reguliert werden müssen.

Verpackungen – Quelle für Schadstoffe in Lebensmitteln?

Im Rahmen des 6. internationalen IG FÜR Symposiums informierte Dr. Renate Pusch-Beier in Ihrem Vortrag unter anderem über die Themen Lebensmittelverpackungsmaterialien, Chemie der Kunststoffe, Intelligente Verpackungslösungen und die Gefährlichkeit des Weichmachers Bisphenol A. 

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Nanotechnologie in Lebensmitteln - sind wir Verbraucher die Testpersonen?

„Nano“ liegt im Trend! Für viele ist es ein Modewort und damit ein beliebter Hinweis auf dem Etikett, auch wenn kein „Nano“ drin ist! Umgekehrt gibt es Produkte, die Nanomaterialien enthalten, jedoch nicht als solche gekennzeichnet sind, da es eine Kennzeichnungspflicht erst ab Ende 2014 gibt.

Menschliche Zelle verschluckt sich an Nanoröhrchen

Was machen Nanopartikel und Asbest für Menschen so gefährlich? US-Forscher haben erstmals die Ursache geklärt: Die Partikel führen die Zellen in die Irre. Nanopartikel gelten als technologische Verheißung. Doch die Verwendung ist umstritten. Wolfgang W. Merkel| berichtet für Welt Online! Lesen Sie mehr! >>

Löst Nanotechnologie unsere Umweltprobleme?

Der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) setzt sich in der Präsentation kritisch mit den Chancen und Risiken der Nanotechnologie auseinander. Nanopartikel finden in immer mehr Bereichen des Alltags Verwendung: in Kosmetika, Textilfasern, Sportausrüstungen, Verpackungsmaterialien und Lebensmitteln.

Hier gibt es die Präsentation als PDF zum Download!

Naturland verbietet Nanomaterialien

Der Öko-Verband Naturland hat die Verwendung von Nanomaterialien für Lebensmittel und Kosmetika, auch in deren Verpackungen, verboten. „Wir wissen zurzeit zu wenig über die möglichen Umweltauswirkungen von Nanomaterialien und ihre Wirkungen auf den Menschen. Daher hat Naturland im Sinne eines vorbeugenden Verbraucherschutzes die Nanotechnologie als Risikotechnologie eingestuft“, erläutert Hans Hohenester, Öko-Bauer und Naturland Präsidiumsvorsitzender, die Entscheidung.

Nanotechnologie - Auswirkungen auf die Gesundheit?

Ein "Nano" - abgeleitet von "nanos" dem griechischen Wort für Zwerg - entspricht einem milliardsten Meter. Zur besseren Veranschaulichung: Verkleinern Sie die Erdkugel auf Fußballmaße. Eine Vielzahl von Alltagsprodukten drängen auf den Markt, jedoch mit zumeist unklarem Nutzen oder Mehrwert. Georg Sedlmaier fasst die wichtigsten Punkte zusammen.


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