Nürnberger Erklärung setzt ein positives Signal gegen den Hunger

Mit der Unterzeichnung der Erklärung haben die rund 200 Teilnehmenden des „Nürnberger Konvents“ am Wochenende vier zentrale Forderungen zur Hungerbekämpfung an die nationale und internationale Politik formuliert.

Eingeladen hatten das Umweltreferat und Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg gemeinsam mit Mission EineWelt, BUND Naturschutz, dem Nürnberger Menschenrechtszentrum in Bayern, Bluepingu und der Akademie des Caritas-Pirkheimer-Hauses.

Die vier Kernforderungen der „Nürnberger Erklärung zum Schutz des Menschenrechts auf Nahrung durch die Bewahrung der biologischen Vielfalt“ sind freie Verfügbarkeit über Saatgut statt Patente auf Leben, Förderung lokaler Saatgutsysteme, keine Gentechnik in der Landwirtschaft und die Forderung, sämtliche Politikfelder in ihren Auswirkungen mit dem Recht auf Nahrung abzustimmen. Damit soll die Rolle der Bewahrung der Biodiversität für das Menschenrecht auf Nahrung gestärkt werden. „Vielfalt ist für die Sicherung nachhaltiger Ernährungssysteme unabdingbar“, betonte Vandana Shiva, Trägerin des alternativen Nobelpreises und Saatgutaktivistin aus Indien.

Die ausführliche Pressemitteilung des BUND Naturschutz in Bayern e.V. vom 17.05.2015 finden Sie hier.

Auf der Webseite des "Nürnberger Konvents" www.menschenrechtaufnahrung.org finden sich weitere Informationen. Außerdem kann dort die Erklärung unterzeichnet werden.


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