TTIP - Risiken für Umwelt und Gesundheit

Welche Folgen hat TTIP für den europäischen Umwelt-, Verbraucher- und Gesundheitsschutz? Der Aufsatz von Prof. Dr. Werner Maschewsky „Das transatlantische Freihandelsabkommen (Transatlantic Trade and Investment Partnership – TTIP): Risiken für Umwelt und Gesundheit“ bietet einen profunden Überblick. Hier finden Sie ihn exklusiv zum Download.

Das geplante Handelsabkommen TTIP zwischen EU und USA soll eine Freihandelszone für 800 Millionen Menschen einrichten. Ziel ist es, tarifäre (Zölle) und nicht-tarifäre (Vorschriften, Gesetze, Standards) Handelshemmnisse abzubauen.

Da Zölle zwischen EU und USA kaum noch eine Rolle spielen, geht es vor allem um die Angleichung oder gegenseitige Anerkennung nicht-tarifärer Normen, z.B. im Umwelt-, Verbraucher-, Gesundheits- und Arbeitnehmerschutz. Da die Normen in der EU meist höher sind, bedeutet TTIP für Europa eine Absenkung des Schutzniveaus, was über Schiedsgerichte durchgesetzt werden kann.

TTIP soll ein „lebendes Abkommen“ sein, das im Rahmen der „regulatorischen Kooperation“ von einem geheim tagenden „Regulierungsrat“ (unter Mitarbeit von Lobbyisten) weiterentwickelt wird. Damit läßt sich Deregulierung immer weiter vorantreiben.

Hier finden Sie den gesamten Aufsatz zum Download.

Maschwesky, W.: Das transatlantische Freihandelsabkommen (Transatlantic Trade and Investment Partnership – TTIP). Risiken für Umwelt und Gesundheit. In: Umwelt-Medizin-Gesellschaft, 28. Jahrgang, Ausgabe 3/2015, S. 214-220.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des UMG-Verlages.


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